15.05.2013
15:48 Uhr

„fairbrechen“ für weltweite Solidarität

DER BDKJ GEHÖRT ZU DEN PIONIEREN DES FAIREN HANDELS "fairbrechen" für weltweite Solidarität Im Jahr 2005 beschloss der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Bayern die Durchführung einer Kampagne zum Fairen Handel und setzt sich seitdem konkret mit diesem Thema auseinander. Er führt damit die historische Linie seines entwicklungspolitischen Engagements fort, da der BDKJ 1975 Gründungsmitglied des inzwischen größten europäischen fairen Handelsunternehmens, der "GEPA - The Fair Trade Company", war und so zu den Pionieren des Fairen Handels in Deutschland gehört.

 

Insbesondere durch die Etablierung der Marke "fairbrechen" hat der BDKJ Bayern in den letzten knapp acht Jahren Kinder und Jugendliche auf moderne und niederschwellige Art an das Thema Fairer Handel herangeführt.

Dabei spielt der kreative Umgang mit den zum Teil anspruchsvollen Hintergründen eine besondere Rolle. Mit Hilfe der FairParty-Pakete, die bei der Landesstelle des BDKJ Bayern bestellt werden können, gelingt der Einstieg leicht. Sie enthalten alle Utensilien, die man braucht, um den Fairen Handel beispielsweise in einer Gruppenstunde zu beleuchten.

Die FairParty orientiert sich an drei Produkten: Orangensaft, Baumwolle und Schokolade, wobei nicht jedes Produkt davon vorgestellt werden muss, die Methoden können beliebig zusammengestellt werden. Besonders wichtig bei der Auswahl der Artikel war, dass diese aus der konkreten Lebens welt der Jugendlichen kommen sollten. Mit den Lebensmitteln Schokolade und Orangen bzw. dem Rohstoff Baumwolle sind junge Menschen täglich konfrontiert. Sie kaufen, nutzen und ver zehren diese und haben einen realen Be zug dazu. Die pädagogisch-inhaltliche Auseinandersetzung mit und um den Fairen Handel wird so gewährleistet.  Unternehmen gesucht, um auf die vorhandenen Missstände in den Entwick lungs- und Schwellenländern hinzu weisen.

Selbstverständlich laufen in nahezu allen Mitgliedsverbänden des BDKJ Bayern weitere Aktionen und Projekte rund um den Fairen Handel, um den Gedanken der weltweiten Solidarität in den Verbänden und damit in der Gesellschaft zu implementieren. Beson ders die vielerorts seit Jahrzehnten ge pflegten oder gerade entstehenden Part nerschaften mit Verbänden und Gruppen in Ländern des Südens geben dem Fairen Handel ein Gesicht und eine Zukunft.

Neben dieser praktischen Arbeit für den Fairen Handel hat der BDKJ Bayern immer wieder auf die politische Diskussion Einfluss genommen, sei es in Gesprächen mit Abgeordneten, in gesellschaftspolitischen Gremien oder über eigene Anträge.

So hat sich der BDKJ Bayern auch auf der Landesversammlung 2011 mit dem Antrag "Schluss mit den Hungerlöhnen in der Sportartikelindustrie" klar positioniert. Im Anschluss daran wur de der Kontakt zu Politiker/-innen und Unternehmen gesucht, um auf die vorhandenen Missstände in den Entwick lungs- und Schwellenländern hinzu weisen.

Im Jahr 2013 wird sich der BDKJ Bayern mit einer "Mitmachaktion" zum Fairen Handel im Rahmen des drei jährigen Bestehens des Wertebündnisses Bayern an dem Wertebündniskongress in der Internationalen Messe München beteiligen. Auf diese Weise will er Kinder und Jugendliche ebenso ansprechen wie Politiker/-innen und Verbandsvertreter/- innen aller Art.

Somit bleibt der Faire Handel auch in Zukunft ein fester Punkt auf der Agenda der Katholischen Jugend(verbands)arbeit.

(pressestelle@bdkj-bayern.de)Gravatar: PermalinkTrackback link
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  • 2 Kommentar(e)
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simonmerlin
15.05.2013
16:22 Uhr

72 Stunden Aktion

Ich hoffe darauf, dass so manche 72 Stunden Aktion sich ebenfalls mit den Themen Ökologie und Nachhaltigkeit auseinandersetzt!

Baumfrau
06.06.2013
12:11 Uhr

Hoffnungsvoll

Wäre super - in einer Woche geht es los

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