Welchen Fußabdruck wollen wir hinterlassen?

Alles ist momentan nachhaltig. Die Umnutzung des Pausenhofs in der Schule vor Ort, die Strategie vom DAX-Unternehmen xy, die Finanzierung des neuen Haushalts von Dingesnkirch. Der Erfolg des ökologischen Denkens ist der, dass der Begriff immer dann gefragt ist, wenn etwas positiv beschrieben werden soll. Der Begriff aus der Forstwirtschaft ist uralt (genauer von 1713!) und topaktuell. Dabei ist die Erklärung dafür so simpel: Es soll dem Wald nur so viel Holz entnommen werden wie auch wieder nachwächst. Das bedeutet dann Nachhaltigkeit! Jede und jeder kann sich an den fünf Fingern ausmalen, was das bei den verschiedenen Fragestellungen meint. Könnten alle Menschen (so viel Gerechtigkeit muss sein) so essen und fliegen, wie ich? Heizen und kaufen, wie ich? Und unsere Kinder auch?
Im Detail wird es dann etwas komplexer, aber dafür gibt es ja so Berechnungen wie den ökologischen Fußabdruck.

Link zum Grünen Fußabdruck